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EU muss sich mit den Risiken der militärischen KI auseinandersetzen

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Das enorme militärische Potenzial der KI zeigt, dass die EU diese Technologien rationalisieren muss, da die derzeitige Gesetzgebung in Form des Gesetzes über künstliche Intelligenz die schwerwiegendsten Folgen der militärischen KI nicht verhindert. Ein wirksamer Rechtsrahmen und die Förderung einer verantwortungsvollen und ethischen KI sind dringend erforderlich.

Generative künstliche Intelligenz (KI), einschließlich ChatGPT 4, wird von einigen als „Bedrohung für die Menschheit“ wahrgenommen (und sogar gefürchtet). Ob es nun stimmt oder nicht, die vielfältigen Risiken, die die rasante Entwicklung der KI für die grundlegenden Menschenrechte, die Sicherheit und die Autonomie mit sich bringt, wirken sich bereits auf alle Bereiche der Wirtschaft und der Gesellschaft aus.

Nehmen wir als Beispiel die künstliche Intelligenz im Verteidigungsbereich: entweder die Palantir-Plattform für künstliche Intelligenz, die ChatGPT ähnelt, aber für militärische Entscheidungen eingesetzt wird, oder Clearview-Gesichtserkennungssysteme zur Identifizierung von Feinden oder bewusst eingesetzte autonome Drohnen. auf KI. Und wenn KI in der Verteidigung eingesetzt wird, steigen die Risiken, und die EU muss alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihre Auswirkungen zu regulieren.

Die hohen Investitionen in militärische KI (rund 6 Milliarden Dollar im Jahr 2021) im Verhältnis zu den steigenden globalen Verteidigungsausgaben (2 Billionen Dollar im Jahr 2020) spiegeln die wachsende Liebe der Verteidigungsindustrie zu dieser Technologie wider. Abgesehen von Waffen ist KI für eine Vielzahl von Aufgaben der Nachrichtengewinnung, Überwachung und Aufklärung (ISR) auf strategischer, operativer und taktischer Ebene sowie für automatisiertes Denken, Logistik, Ausbildung und andere Funktionen von entscheidender Bedeutung.

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